Dienstag, 22. Dezember 2009

Die Lösung zur Autarkie: Permakultur!


Wie können wir diesem System zeigen, was wir von ihm halten? Wie können wir unsere eigenen Lebenssituation verbessern und unserem Leben einen echten Sinn geben? Alkohol? Drogen? Stiftungen? Nein - die Lösung ist viel einfacher und vor allem gesünder für Euch und Eure Kinder

Entzieht Euch dem Wirtschaftssytem, werdet autark innerhalb Eurer Regionen und lasst die Konzerne an ihren Massenprodukten zu Grunde gehen!

Die Lösung heisst Permakultur, permanente Agrikultur! Baut Eure Lebensmittel und alles, was ihr braucht selber an, lasst die Natur für Euch arbeiten und führt ein Leben, auf das Ihr stolz sein könnt! Öffnet Euch neuen Ideen, mit deren Hilfe Ihr in der Lage sein werdet, Euch und Eure Familien selbst zu versorgen. Geht das Wirtschaftssystem ein, weil keiner mehr kauft, dann wird sich auch die Politik ändern, ändern müssen!

Ihr seid diejenigen, die Macht ausüben können. Boykotiert die Unternehmen, die Arbeitsplätze abbauen, die Mitarbeiter rausschmeissen und diejenigen die Ressourcen plündern und die Umwelt verschmutzen! Bewegt Euch und macht was. Schliesst euch zu Kooperativen zusammen oder gründet Vereine, die sich die Prinzipien der Permakultur auf die Fahnen geschrieben haben! Bildet Euch weiter, fragt diejenigen um Rat, die schon nach diesen Prinzipien arbeiten und dann legt los. Pachtet Grundstücke nahe der Städte und bearbeitet diese. Zeigt, was Ihr davon haltet, dass die Städte zur Beute von Immobilienspekulanten werden und bekämpft die Betonwüsten mit Guerilla Gardening. Werft SeedBombs auf jedes freie Fleckchen Erde innerhalb Eurer Städte und verschreibt Euch den Grundsätzen der Nachhaltigkeit und der Kreislaufwirtschaft! Macht euch unabhängig vom Preisdiktat der Konzerne und von Lebensmitteln, die mehr Konservierungsstoffe und Chemikalien enthalten, als Nährstoffe. Meidet industrielle erzeugte Lebensmittel, die Euch und Eure Kinder krank machen. Macht selber was!

Engagiert Euch für regionale Währungen, schliesst Euch Tauschringen an. Überall da, wo Ihr auf gleichgesinnte Menschen trefft, solltet Ihr Euch zusammen schliessen und danach streben, Euer Leben in Autarkie zu führen, unabhängig von dem Gefasel der Politik und unabhängig von der Massenproduktion der Konzerne! Do-it-yourself heisst die Devise. Und alles was ihr selbst macht, herstellt, produziert, ist ein Schlag ins Gesicht der Politik und der Wirtschaft. Denn daran haben diese Geier keinen Anteil, weder in Form von Profit und Handelsspannen, noch in Gestalt von Steuern und anderen Zwangsabgaben. Enthaltet dem Staat die Mehrwertsteuer vor, indem Ihr das, was Ihr braucht, so gut als möglich selber herstellt. Warum kauft Ihr Obst und Gemüse im Supermarkt? Ihr könnt einfach Apfelbäumchen wachsen lassen (regional angepasste Sorten), oder Birnenbäume. Ihr könnt Bohnen aussäen und Rettich, es gibt so viele Gemüse, die sich praktisch selbst aussäen und man braucht sie nur zu ernten, wenn sie reif sind! Sie schmecken in aller Regel wesentlich besser, als die Einheitssorten aus dem Supermarkt und doch geht ihr immer wieder dort hin und kauft das Zeug. Ihr flucht und schimpft gegen gentechnisch veränderte Organismen und doch kauft Ihr Produkte, von denen Ihr keinen blassen Schimmer habt, wo die herkommen und ob die nun frei von Gentechnik sind oder nicht! Wer sich keinen Garten leisten kann und auch sonst keinen reichen Onkel hat, der ihm ein paar kleine Äcker hinterlassen könnte, der soll sich mit anderen Menschen zusammen tun und Flächen pachten. Macht aus den Landschaften rund um Eure Städte ein Paradies, ein Schlaraffenland!

weiterführende Links:
Permakultur.net
nachwachsender Rohstoff (Artikel auf Wikipedia)
No Patents on Seeds (Homepage, keine Patente auf Saatgut und Nutztiere)
Plants For A Future (Homepage, 7.000 nützliche, essbare und sonstige nützliche Pflanzen)
Regiogeld e. V. (Dachverband der deutschen Regiogeld-Initiativen)
Tauschringe e. V.


Alles nur Programm:-)
Euer Hot_Dog_Friend

Danke an http://tempeldergaia.blogspot.com/2009/12/permakultur-als-weg-des-widerstands.html für die sehr gute Vorlage :)Bild stammt von http://www.permakultur.net/

Kommentare:

  1. Gerade im Herbst gibt es eine Zivilisationskrankheit die unkritisch gebilligt wird: Das kollektive ausreißen von Pilzen im Wald.

    Pseudointellektuelle Wichtigtuer führen ganze Horden von Stadtmenschen in den Wald und dann wird ausgerissen was es als Pilz nur so gibt.
    Der Rest wird Totgetrampelt.
    Dann wird durch das Dickicht getobt das man diese Bande auch noch Kilometer weit hört.
    Die Pilze müssen auch gar nicht gut schmecken, Hauptsache man kann den Namen des Pilzes im perfekten Latein nachplappern.
    Diese Pilzkurse kosten dann auch noch meist Geld...

    Für die Natur haben diese Menschen nichts übrig, denn der Wald bräuchte gerade in der Herbstzeit seine Ruhe, damit die Pilze, die stillen Arbeiter im Herbst ihre so wichtige Arbeit machen könnten...
    Die Pilzaussreisser sieht man aber nur im Herbst in der Natur, wahrscheinlich wenn die Knorr Pilzsoßenwerbung den Startschuss gibt.
    Die Rotwein- und Jägerschnitzelwerbung ist auch im Herbst sehr aktiv.
    Sie schicken den Werbegläubigen in den Wald und dann fühlt sich ein Jeder als wenn er ein Naturmensch wäre...
    Einmal im Jahr ist dann der Pilzsammler ein wahrer Naturbursche, genau so wie es die Werbung es ihm jedes Jahr verspricht.

    Bestimmt ist das ein Thema welches hier her gehört, denn auch auf manchen Spülmittel ist ein Öko-Testsiegel drauf obwohl es 2% nicht abbaubare Tenside hat.
    Nicht überall wo Öko oder Natur drauf steht ist es auch...


    Was ganz anderes:
    Es gibt keine Zufälle. Unser Fleischpost war am selben Tag und die Kraichgauconceptions wird nächstes Jahr auf einem Balkon einige Permakultursachen machen. Wir haben uns vor ein paar Tagen ein System ausgedacht und ich werde mir über die Feiertage mir ein gutes Buch über Permakultur suchen, hatte ich die Woche noch gesagt ;)
    Möglicherweise hat auch ein Leser eine gute Buchempfehlung...

    Danke für die weiterführenden Links.

    LG

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  2. Es gibt keine Zufälle....wir lesen beide MrFK :-)

    Was mich nervt ist, dass mein Bioladen in der Nähe von einer Firma davert.de "gehighjacked" wurde. Davert importiert sogar Sonnenblumenkerne aus China. Ich hab mal geguckt, die haben so um die 80-90% ihrer Materialien aus China. Ob das Lebensmittel sind?? Es ist so traurig....

    Was mich noch mehr beunruhigt ist, dass Blog schreiben und Umsetzung zwei verschiedene Dinge sind. Ich hoffe, dass ich mein Wissen umsetzen kann.

    Du kannst froh sein, dass Du Menschen mit gleichem Interesse in Deiner Nähe hast.

    LG HDF

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  3. Wow, das wusste ich nicht. Ich kaufe auch im Bio-Markt gerne ein und habe mir bisher immer einreden wollen, das die Lebenmittel dort "ehrlicher" sind. Leider werde ich immer und immer wieder eines besseren Behlehrt....Danke!

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  4. §1: wenn China drauf steht, kommt es aus China
    §2: Wenn Herkunftsland nicht draufsteht, kommt es wahrscheinlich aus China

    Wir müssen die Firmen zwingen, das Herkunftsland draufzuschrieben. Ich kaufe nichts mehr aus dem Ausland, was es nicht inmeiner Region geben würde...zumidest versuche ich das

    LG

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  5. In einem Bioladen wird dir zum Kauf einer Zahnpasta eine Plastiktüte angeboten, der andere Bioladen verkauft Bioäpfel aus Patagonien.

    Auf die Frage wie man es gehen kann, dass ein Bioapfel aus Patagonien billiger ist als der heimische Bioapfel wollte mir die Bioladenbesitzerin nicht sagen.
    Und das es in Patagonien andere Biovorschriften gibt, deshalb das Obst Radioaktiv bestrahlt und vergast werden kann, davon wollte die ehrbahre Bioladenfrau schon gar nichts hören.
    "Die Kundschaft verlangt frisches Obst" wurde mir wortwörtlich gesagt.
    Und als ich fragte ob ich denn keine Kundschaft bin, wurde als persönlichen Angriff angesehen...

    Als mich die Verkäuferin in dem anderen Laden gefragt hat, ob ich zu der Zahnpasta eine Plastiktüte will, habe ich so laut ich konnte geantwortet:
    "Bitte eine grosse Plastiktüte zu der ökologischen Zahnpasta"
    Das Mädchenhafte "Pähhh" als Antwort, werde ich niemals vergessen :)))

    Nun kaufe ich Obst und Gemüse nur noch auf dem Bauernhof ;)
    So eine Art FoodCoop-Undercover und nur mit Obst und Gemüse.

    Meine letzten Bioäpfel aus dem Bioladen waren gewachst!
    Bio?
    Alles Biologische wird sorgsam in Plastik gehüllt, darf vergast werden und in vielen Ländern sogar Radioaktiv betrahlt werden und der Bioladenbesitzer fährt ein schneeweisses neues Auto, im Sommer gibt es Biokaffe im recycelten Wegwerfbecher...

    Über Bio wird doch nicht mehr nachgedacht, Hauptsache man kann irgendwie einen Bioaufkleber ranpappen, viel Geld scheffeln und sein Gewissen beruhigen.
    Die Gören sollen mit Biofood abgefüttert werden, bevor sie wieder Playstation spielen oder vor der Glotze sitzen, darum geht es.
    Der brave BWL-Student soll doch gesund ernährt werden, darum geht es vor allem.
    Darum darf auch alles Bio in Plastik gehüllt werden und auch das Herkunftsland spielt absolut keine Rolle mehr.

    Gestern habe ich in einem Bioladen "Deutschländer Ökowürstchen" gesehen, kleine Würstchen die genau soviel wiegen wie das Plastik das sie umhüllt. Pervers...

    Vor Jahren wurde durch die Bioladenbesitzer unsere FoodCoop ruiniert, denn die meisten Biohöfe müssen Verträge unterschreiben, das sie FoodCoops nicht als Geschäft ansehen dürfen.

    Der neue Chef von Allnatura kommt direkt von Nestlè.

    Permakultur ist der einzig wahre Weg.
    Dezentralisierung auf dem Ernergie-, Wasser und Ernährungssektor muss angestrebt werden.

    Dann kommt der Bioladenbesitzer auch wider zum Nachdenken, denn vor lauter Geldrafferei haben vor allem diese Menschen der Ökologie wirklich geschadet.
    Geht mit offenen Augen durch die Welt und schaut gerade im Bioladen nach Plastik!

    LG
    (Ich stehe auf dem Schlauch. Wer ist MrFK?)

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  6. Wahre Worte...leider geht alles wirklich den Bach runter, sobald Geld im Spiel ist. Die Leut sehn nur mehr ihre Schulden und Geld und werden gierig.

    Uns bleibt wirklich nichts mehr anderes übrig, uns selbst um unsere Ernährung zu kümmern.

    MrFK = Mr. Fernsehkritik

    LG HDF

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  7. DANKE! Permakultur!!!!!!

    Habe ich doch endlich für mein Tun einen guten Titel.

    Dieses Jahr habe ich erstmals erprobt und vielerlei Gemüse selbst angebaut.

    Aus Furcht vor den Chemtrailfliegern mit ihren Giftsprühattacken auch in einem kl.Gewächshaus.

    Diese wenige Arbeit hat mir wirklich sehr viel Freude bereitet. Die Ernte (bis heute noch) ist ein Hochgenuss. Selbst der Hund, ein kleiner weißer :), hat sich meine Eigenproduktion durch hörbare Begeisterung schmecken lassen.

    Es ist unglaublich, was selbst auf kleiner Fläche, wenn mit Liebe angebaut, erwirtschaftet werden kann.

    Obwohl ich ohne Dung genügend Ertrag hatte, will ich mich künftig mit dem Wissen der Agrar-Kulturpflanzung befassen.
    L.G. und frohe Feiertage!

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  8. Grüß Euch zusammen.

    Im Grunde eine super Idee, keine Frage. Doch haben wir ein ziemliches Problem, denn es wird niemandem gelinegn, sich konsequent das ganze Jahr hindurch mit eigenem Obst und Gemüse zu versorgen, denn es fehlt an Platz, an Ackerland.
    Wenn ich mir mal überlege wie in meiner Stadt 160000 Menschen die Eigenversorgung sicherstellen wollen wird mir Schwindelig. Und wer Eigenversorgung sagt, muß auch Konsequent sein in allem. Wer das in Kauf nehmen möchte, wird ganz schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden, denn der Arbeitsaufwand ist enorm. mein Vater hat einen Kleingarten, in dem Kartoffeln, Zwiebeln, Charlotten, Bohnen, Kohlrabi und einiges anderes angebaut wird und deutlich besser schmeckt. Aber der Aufwand steht nicht im Verhältnis zum Nutzen - leider.

    Und dann sollten wir uns mal ganz dringend gedanken über Biowaren machen,was die größte Sauerei ist die es überhaupt gibt. Die Biosiegel werden durch Unternehmen "verkauft", die widerum unterschiedliche Auffassungen von Bio haben. Vor kurzem kam ein Bericht, indem jemand Hühner hielt, um Bioeier zum verkauf anbieten zu können. Er hatte lediglich 250 Hühner in einem Freilaufgehege mit viel Platz, ein paar Bäume darin und viele Büsche - die sind wichtig für die Hühner die instinktiv Angst vor Räubern haben und sich in den Büschen verstecken.
    Das ist vernünftige Freilandhaltung, ohne Frage.
    Dieser Biobauer ist allerdings aus dem verbund ausgetreten, weil dieser Biosiegelanbieter Hühnergehege bist zu 10000 Hühner gedultet hat, die dann noch nicht einmal Büsche oder ähnliches auf dem Gelände hatten. Resultat: die Hühner bleiben im Stall und trauen sich nicht nah draussen - und sind trotzdem Freilandhühner.

    Und noch was anderes zu Bio, das keines mehr sein wird:

    http://general-investigation.blogspot.com/2009/10/neues-Gesetz-ab-31-Dezember-2009.html

    Wir haben ganz andere Probleme aus die Selbstversorgung, denn wir sollten vielmehr dafür Sorge tragen, das einiges wieder geändert wird, im Sinne von verbessert.
    Und dann möchte ich daran erinnern, das Ihr bald nur noch Saatgut von Monsanto bekommen werdet und es immer wieder kaufen müßt, denn die Samen werden nicht mehr keimfähig sein.

    So gut und sinnvoll die Idee von der Selbstversorgung auch sein mag - und ich bin sehr dafür das etwas passiert - so groß sind die anderen Probleme, die das ganze in sich zusammenbrechen lassen werden und unmöglich machen. Man hat uns schon lange an den Eiern, leider haben es noch nicht alle gemerkt :-(

    Wünsche Euch trotzdem noch einen schönen 2. Feiertag

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  9. Hi HDF,
    Ich kannte MrFK nicht so bewusst und hatte auch nie in den Kanal geschaut. Die Veganergerichte auf dem Kanal von MrFK sind genial...
    http://www.youtube.com/user/MrFernsehkritik
    LG

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